Was ist ein Hoch-beet?

Unter dem Begriff Hoch-beet werden im allgemeinen Beetanlagen verstanden die eine Mischung aus ebenerdigen und Hügelbeet darstellen. Das Hoch-beet ist somit eine moderne komfortable Variante des klassischen Gartenbeetes. Wobei es meistens durch die Befüllung der unterschiedlichen Schichten die Form eines Hügelbeetes nahe kommt. Besonders von Vorteil ist ein Hoch-beet in der Stadt oder auf engen Raum.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken!

Der größte Obolus ist dabei das Wegfallen vom lästigen Bücken, und somit eine deutliche Entlastung des Rückens. Ein weiterer Vorteil des Hoch-beet ist das es sehr Platzsparend ist, und auf jeder Terrasse, Balkon, oder noch so kleinen Gartenanlage eine gute Figur machen. Sehr oft wird das Hoch-beet auch als Designelement zur Überbrückung von möglichen Höhenunterschieden auf Dachterrassen genutzt. Der besondere Vorteil des höhergelegenen Hoch-beet auf Balkon oder Terrasse ist meist die exponierte Lage. Fernab von Mäusen, Schnecken, und meist auch Ameisen. Die größte Stärke des Hoch-beet ist jedoch der Ernteertrag. Besonders beim Hoch-beet kann man auf wenig Raum maximalen Erfolg erzielen. Eine weitere tolle Eigenschaft ist das ein Garten oder eine Terrasse durch das richtige anlegen des Hoch-beet räumliche Tiefe erlangen können, und somit größer und imposanter erscheinen als sie tatsächlich sind.

Grenzenlose Vielfalt

In Sachen Variationen sind dem Gärtner keine Grenzen gesetzt, es gibt eckige runde Beete, aus Holz, Granit, geflochtenen Weidenruten, Plaste, Beton je nach Vorliebe. Ob Küchenkräuter, Gemüsepflanzen, Duftpflanzen, alles könnte in ihrem Hoch-beet einen Platz finden. Aus was für ein Material das Hoch-beet besteht ist meist so unterschiedlich wie die Bepflanzungen der Gärtner. Aber besonders bei Holz sollte darauf geachtet werden, das dieses von innen mit Folie vor der Austrocknung geschützt wird. Als gute Alternative hat sich auch Styropor als Innenverkleidung bewährt, da sie eine dämmende Eigenschaft hat die besonders im Winter bei einkehrenden Frost das Hoch-beet schützt. Bei besonders empfindlichen Pflanzen und Kräutern empfehle ich ein überdachte Variante, da diese zusätzlich vor Regen, Hagel, und Kälte geschützt werden.

Der Winterschlaf

In der Ruheperiode empfiehlt sich das Hochbeet mit Vlies, Reisig oder Rindenmulch abzudecken, damit die Pflanzen nicht austrocknen und es im Winter schön warm haben. Jedes Hoch-beet sollte jedoch eines können, in jeglicher Lage leicht zu bedienen sein. Deshalb gibt es grobe Größen Angaben die man stets beachten sollte um maximalen Spaß und Erfolg mit seinem Hoch-beet zu haben. Hier sollte eine Breite von 130 Zentimetern und einer Höhe von 80 Zentimetern im Normalfall nicht überschritten werden. Diese Angaben richten sich natürlich stets nach der Körpergröße und können Abweichen, jedoch sollte stets eine Rückenschonende und bequeme Arbeitsstellung angestrebt werden.

Ein Hochbeet sollte eine Breite von maximal 1,30 m nicht überschreiten, damit es noch in einer bequemen Stellung und Rückenschonend bearbeitet werden kann. Die Höhe des Beetes sollte sich nach der Körpergröße richten, wobei etwa 70 bis 80 cm normalerweise ausreichen – bei Kinder-Hochbeeten kann man auch noch niedriger gehen. Im Prinzip muss man beim Planen eines Hochbeetes folgende Aspekte berücksichtigen: Wie groß bin ich – um die Höhe festzulegen. Die Tiefe ergibt sich durch die Länge des Armes. Das heißt man sollte von beiden Seiten bis zur Mitte kommen können, um die Pflanzen in der Mitte ernten zu können.

Die richtige Befestigung

Wird mit Holzbohlen gearbeitet, werden diese an senkrechten Pfosten oder an Winkeleisen befestigt, wobei die Holzbohlen mindestens 2,5 Zentimeter bis 4 Zentimeter stark sein sollten, um ein Ausbrechen zu verhindern. Dabei werden in etwa ein Meter Abständen senkrechte Pfosten angebracht, die mit Gewindestangen durch das Hoch-beet verbunden werden. Es muss vor allem bei Grünschnitthochbeeten damit gerechnet werden, dass sich die Erde jährlich um gut acht Zentimeter absenkt, sodass man im Frühjahr mit Gartenerde und Kompost auffüllen muss.

Nachfüllen nicht vergessen!

Bevor neue Pflanzen eingesetzt werden, sollte man daher ein wenig Komposterde nachfüllen. Nach etwa fünf Jahren gilt es, das Beet einmal komplett neu zu befüllen, das verrottete Material sollte dann als Dünger für den Blumentopf verwendet werden.

Gießen nicht vergessen!

Ein Hoch-beet muss auch regelmäßig und reichlich gegossen werden, da die Erde sehr viel schneller trocknet als im Flachbeet. Die Funktion im Hoch-beet wirkt wie die einer Kompostierung, denn durch die Verrottung entstehen wachstumsfördernde neue Nährstoffe und Wärme. Die Nutzung der Verrottungswärme von unten durch den Schichtenweisen Aufbau führt zu einem deutlich schnelleren Wachstum, wobei durch eine Abdeckung das Hochbeet auch als Frühbeet genutzt werden kann. Hochbeete werden systematisch aufgeschichtet mit Zweigen und Ästen, Rollrasen, Laub, Kompost und Erde. Wenn diese organischen Substanzen verrotten, entsteht Wärme, wodurch das Saatgut schneller und früher zukeimen beginnt. Sodass die Erträge höher sein können. Ganz unten im Hoch-beet befindet sich eine Lage dünner Zweige, darauf Laub und Rasen, darüber nach Möglichkeit Stallmist und schließlich Gartenerde.

Herbst und Winter

Als letzte Schicht empfehle ich eine Mischung aus Kompost und Erde. Wenn man das Hoch-beet im Herbst anlegt, kann sich die Füllung in den Wintermonaten setzen, sodass man vor dem Bepflanzen im Frühling mit frischer Gartenerde auffüllt. Bei einem Hoch-beet auf einer Terrasse muss man durch die Zugabe vom Kompostwürmern dafür sorgen, dass die Erde durchgearbeitet und aufgelockert wird. Auf nicht erdigem Untergrund benötigt man für das Hoch-beet eine Drainage in Form von Drainage löchern, damit das Wasser kontrolliert abfließen kann.

 

Vorteile eines Hochbeetes

Der wahrscheinlich größte Vorteil liegt darin das man auf wenig Raum maximalen Ertrag erwarten kann, und das besonders Rückenschonend. Als Nächstes würde die als Pluspunkt erwähnen das jedes Hoch-beet individuell ist. Jeder Hobbygärtner hat unterschiedlichste Vorstellung von seinem Hoch-beet, der eine mag eher ein riesiges Gemüsebeet der andere kostet die volle Blütenpracht von Blumen aus. Vor allem die durchdachten Schichtungen von den unterschiedlichsten Böden macht die Erde in einem Hoch-beet besonders Nährstoffreich. Somit ist der Ertrag deutlich größer als bei einem normalen Beet. Nicht nur die Bepflanzung kann individuell gestalten werden, sondern auch die Staffelung der Böden.

Chemikeule, nein danke!

Noch ein deutlicher Vorteil ist das, Ungeziefer, Schnecken, Ameisen, Mäuse schwieriger Zugang zu den meisten Sprösslingen haben. Somit fällt auch der Einsatz von Pflanzenschutzmittel weg. Ein weiter Punkt ist die Form und das Material aus dem das Hoch-beet geschaffen sein kann. Auch hier gibt es fast keine Grenzen, ob rund eckig, auf dem Balkon der Terrasse, Holz oder Metall, ein Hoch-beet findet überall Platz. Besonders Städter die gerne gärtnern haben mit einem Hoch-beet die Chance sich voll und ganz auszutoben.

 

Nachteile eines Hochbeetes

Es gibt nicht viele negative Dinge die man benennen kann! Meist werden Fehler beim Aufbau oder falschen Nutzung gemacht. Ein gekauftes Hoch-beet kostet Geld was man als kleinen Nachteil sehen könnte, zudem müssen bei jedem Hoch-beet die unterschiedlichsten Bodenschichten angelegt werden. Je mehr Schichten und höher das Beet wird umso signifikanter steigt auch der Wasserverbrauch an.

Geheim Tipp:
Beim Hoch-beet kauf darauf achten nichts zu vergessen, Teichplane um das Material zu schützen, und Draht oder Gitter um Mäuse abzuwehren. Diese zwei Dinge werden oft vergessen und können im Nachhinein schlecht ausgebessert werden!

Wer sich ein Hoch-beet selber baut, kommt meist ein wenig günstiger, aber dennoch nicht unbedingt besser Weg. Der zeitliche Aufwand ist meist immens und Fehler beim Bau schleichen sich gerne ein. Bei Hoch-beeten aus Holz sollte beachtet werden das diese schimmeln oder auch durchnässen können. Hier bieten robuste Seitenpfosten meist den nötigen halt um ein durchbrechen zu verhindern. Ein weiterer Nachteil ist das irgendwann alle Nährstoffe im Hoch-beet erschöpft sind und somit ein neues Beet angelegt werden muss.

 

Wo ist der perfekte Ort für mein Hoch-beet?

Diese Frage stellt sich jeder Besitzer eines Beetes meist am Anfang seiner Gärtnerkarriere. Und hier sollte man genau wissen was oder welches Gemüse, Pflanze möchte ich in meinem Hoch-beet wachsen sehen. Den jede Pflanze mag andere Bedingungen. Gemüse im Allgemeinen mag es sehr sonnig, hell und am besten ein wenig windgeschützt. Als am besten hat sich die Ausrichtung des Hoch-beet in Nord-Süd-Richtung bezahlt gemacht, da hier die meisten Sonnenstunden von den Pflanzen abgezapft werden können.

Geheim Tipp:
Bei der Bepflanzung darauf achten das die kleineren Pflanzen außen im Beet gepflanzt werden und die größeren innen im Hoch-beet Platz finden. Somit ist gewährleistet das jede Pflanze optimales Sonnenlicht über die komplette Zeit erhält.

 

Warum ein Frühbeet anlegen?

Das Hoch-beet kann auch als sogenanntes Frühbeet genutzt werden. Dies wird vor allem gemacht um Kulturen vorzuziehen und Pflanzenableger groß zu bekommen. Einen optimalen Zeitpunkt gibt es nicht, es wird aber dazu geraten nach dem letzten starken Frost das Beet anzulegen. Nach der Anlegung sollte aber beachtet werden das sie stets vor Kälte und Frost geschützt werden. Mit Vlies Folie oder sogar Zeitungspapier ist da meist schon ausgeholfen. Eine sehr gute alternative ist sich einen Aufsatz oder Dach für sein Hoch-beet zu besorgen. Es gibt auch komplette Beete zu kaufen die einen kleinem Gewächshaus in nichts nachstehen. Die Hauptbepflanzung-zeit findet dann ab Mitte Mai statt.

 

Welche Erde für welche Schicht ?

Bodennah:
bis 25 Zentimeter Strauchabfälle, Wurzelstöcke, Äste, Zweige, Laub und alles mit ein wenig Erde bedecken.

Hächselschicht:
10 bis 15 Zentimeter dick klein geschnittenes Holz, dünne Äste, unbedruckte Pappe oder Karton.

Dungschicht:
10 bis 15 Zentimeter Breite Verrotteter Stallmist oder Dung, grober Kompost, besonders sind hier Pferdeäpfel zu empfehlen.

Grobkompost:
20 Zentimeter Dicke hier können Küchenkompost und Erde vermischt werden

Letzte Schicht:
bis oben hin auffüllen und hierzu nutzt man Gartenerde da sie sehr nährstoffreich ist. Diese kann leicht festgeklopft werden.

 

Wieso braucht man Folie im Hoch-beet ?

Besonders im Frühjahr und Herbst ist es sinnvoll eine Folie anzubringen da sie dem Hoch-beet zusätzliche Wärme spendet. Die angestaute Wärme hilft bei der Zersetzung der Materialien und ermöglicht außerdem ein früheres Sähen und ernten. Besonders bei einem Hoch-beet aus Holz empfehle ich eine Gewebefolie zu benutzen.

 

Was kann ich im Hoch-beet alles anbauen?

Als Hauptnutzung finden natürlich Gemüse und Kräuter ihren Platz im Hoch-beet. Aber angebaut werden darf was und wie viel man will. Zu beachten sind nur einige Dinge in der Zusammenstellung des Beetes da sich manche Gemüse wie Hund und Katz zueinander verhalten. Der unkomplizierteste Freund wäre hier die Zierpflanze die sich so gut wie mit jeden versteht.

 

Was ist zu beachten beim gemischten Hoch-beet?

Einige Pflanzen vertragen sich nicht miteinander, weil sie eine komplett unterschiedliche Nährstoffaufnahme haben, oder ihre Stoffwechselprodukte durch die Wurzeln ausscheiden, die für andere Pflanzen sogar schädlich sind, und deutlich am Wachstum hindern.

 

Was sind eigentlich Stark-Mittel-Schwachzehrer ? Hoch-beet

Im Allgemeinen unterscheidet man die Zehrer darin wie viel Nitrat sie speichern können. Die Starkzehrer können kein Nitrat speichern, und werden daher meist im ersten Jahr angebaut. Um das maximale aus seinem Hoch-beet herauszuholen empfehle ich daher jedes Jahr verschieden starke Zehrer zum Einsatz zu bringen, um so das perfekte Nährstoffsystem in seinem Hoch-beet sicherzustellen. Meine Empfehlung was und in welchem Jahr man sich im Hoch-beet anbauen solltet, findet ihr hier.

das erste Jahr: Zwiebeln, Möhren, Karotten, Gurken, Kohlsorten, Lauch, Bohnen, Erbsen, Tomaten.

das zweite Jahr: Kartoffeln, Dill, Majoran, Rettich, Chinakohl und Spinat

das dritte Jahr: Weißkohl, Blumenkohl, Wirsing, Kohlrabi, Rosenkohl, Salat

das vierte Jahr: Petersilie, rote Beete, Schwarzwurzeln, Möhren, Petersilie, Lauch, und einjährige Kräuter.

 

Geheim Tipp: Nicht besonders empfehlenswert für das Hoch-beet sind Kürbis, Rhabarber und Zucchini. Sie benötigen sehr viel Platz.

 

Mit Wem verträgt sich welche Blume?

Hier sind einige Blumensorten die sich vertragen, angeordnet nach Schwachzehrer, Mittelzehrer, Starkzehrer.

Starkzehrer:
Geranien, Tulpen, Sonnenblumen, Chrysanthemen

Mittelzehrer:
Dahlien, Gloxinien, Löwenmäulchen

Schwachzehrer:
Primeln, Azaleen, Begonien, Stiefmütterchen

 

Mit Wem verträgt sich welches Gemüse?

Hier sind einige Gemüsesorten die sich vertragen, angeordnet nach Schwachzehrer, Mittelzehrer, Starkzehrer. Ich gehe hierbei auf die wichtigsten Sorten genauer ein.

Schwachzehrer:
Bohnen, Gurken, Kartoffeln, Kohlrabi, Kopfsalat, Kohl, Radieschen, Rüben, Sellerie, Tomaten,

Erbsen können gut mit: Kohl, Fenchel, Kohlrabi, Kopfsalat, Rettich, Radieschen. Weniger gut mit: Bohnen, Lauch, Kartoffeln, Knoblauch

Mittelzehrer:
Aubergine, Chicorée, Chinakohl, Endivie, Erdbeere, Fenchel, Karotte, Knoblauch, Kohlrabi, Mangold, Pastinake, Petersilie, Radicchio, rote Beete, Salate, Schnittlauch, Schwarzwurzel, Stangenbohnen, Zwiebel

Fenchel können gut mit Endivien, Erbsen, Gurken, Pflücksalat, Kopfsalat. Weniger gut mit Bohnen und Tomaten
Knoblauch kann gut mit Erdbeeren, Karotten, Gurken, und Tomaten. Eher ungünstig wären Kohl, Erbsen, und Stangenbohnen.
Kopfsalat kann gut mit Erbsen, Erdbeeren, Gurken, Fenchel, Lauch, Rettich, Radieschen, Mais, Kohl, Tomaten, Zwiebeln kombiniert werden. Eher schlecht kann er mit Sellerie
Zwiebel verträgt sich gut mit Erdbeeren, Gurken, Kopfsalat, Rüben, Karotten und Zucchini. Rettich, Radieschen, Kohl und Stangenbohnen sollten allerdings nicht in ihrer Nachbarschaft stehen

Starkzehrer:
Alle Kohlsorten sind Starkzehrer und können bereits im ersten Jahr angepflanzt werden. Sie vertragen sich mit allen Salatarten, Erbsen, Fenchel, Gurken, Sellerie, Knoblauch, Zwiebeln, Spinat, Kartoffeln, Lauch, Rettich, Tomaten, und Radieschen. Erdbeeren, Knoblauch und Zwiebeln mögen sie nicht so gerne. Deshalb sollten sie nicht zusammen gepflanzt werden.

Erdbeeren vertragen sich mit Knoblauch, Kohl, Lauch, Kopfsalat, Rettich, Zwiebeln, Radieschen. Schlechte Nachbarn sind die verschiedenen Kohlarten.
Gurken passen gut mit Fenchel, Kohl, Knoblauch, Sellerie Kopfsalat, Stangenbohnen und Zwiebeln zusammen, aber nicht mit Rettich, Radieschen und Tomaten.
Karotten und Möhren passen sehr gut zu Knoblauch, Lauch, Erbsen, Mangold, Rettich, Radieschen, Zwiebeln, und Tomaten, sie haben eigentlich keine schlechten Nachbarn.
Kartoffeln vertragen sich mit Mais, Spinat, Meerrettich, Kohlrabi, eher weniger mit Erbsen, Tomaten, und Sellerie.
Tomaten passen zu Rüben, Knoblauch, Karotten, Salat, Lauch, Mais, Rettich, Radieschen, Sellerie, Kohl, Sellerie, und Kohlrabi. Eher schlecht kommen sie mit Fenchel, Gurken, Erbsen, und Kartoffeln zurecht.

Wie oft sollte ich mein Hoch-beet gießen ?

Wie oft man gießen sollte hängt von mehreren Faktoren ab. Das wichtigste ist aber, was habe ich im Hoch-beet angepflanzt ?, welche Jahreszeit herrscht gerade vor, was für ein Wetter ist derzeit, und welche Beschaffenheit hat mein Boden im Hoch-beet. Als Grundsatz dient lieber einmal ordentlich gießen als mehrere male ein wenig Wässern.

Geheim Tipp
Um ein besonders starkes Austrocknen im Hoch-beet zu vermeiden, kann man ganz einfach am Rand einige rankende Pflanzen setzen. Dadurch erhält man den Effekt das die Seitenwände vor zu großer Sonneneinstrahlung deutlich mehr geschützt werden. Für diese Art von Bepflanzung hat sich Kapuzinerkresse als besonders geeignet herausgestellt.

 

Wann muss ich ein Hoch-beet erneuern ?

Im Laufe der Zeit verrotten die Schichten im Hoch-beet zu Kompost. Dabei setzen sie große Mengen an Nährstoffen und Wärme frei. Durch diesen Prozess sinkt das Beet nach und nach zusammen, und sollte in etwa nach fünf Jahren erneuert werden. Es sollte dann eine neue Kulturschicht oder Befüllung im Hoch-beet stattfinden.

 

Wie schütze ich mein Hoch-beet vor Ameisen ?

Es gibt viele Präventivmaßnahmen die mehr oder weniger Hilfreich sind. In meinem Hoch-beet haben sich besonders stark riechende Kräuter bezahlt gemacht. Die meisten Ameisen meiden den starken Duft der Kräuter und verkrümeln sich wieder. Hierbei eignen sich besonders gut Lavendel, Thymian, und Majoran. Backpulver oder Zimt könnten sich nicht nur im Haushalt bezahlt machen, sondern auch im Hoch-beet.

Das große krabbeln!

Falls die Ameisenkolonie sich bereits in ihrem Hoch-beet heimisch fühlt wird es schon schwieriger sie zu entfernen. Eine Idee wäre es sie komplett umzusiedeln, in den nächstgelegenen freien Blumentopf der mit Erde oder Holzwolle befüllt sein sollte. Diesen befüllten Blumentopf auf den Ameisenbau stellen und hoffen das sie schleunigst ihr Anwesen wechseln. Es dauert dann in der Regel zwei Tage und die Ameisen ziehen von ganz alleine in den Blumentopf. Jetzt können sie vorsichtig mit dem Spaten unter den Topf gehen und die Ameisen verlagern. Der letzte Schritt wäre wenn gar nichts mehr hilft kochendes Wasser über das Hoch-beet zu schütten. Von der Chemiekeule ganz abgesehen, die ich nie zum Einsatz bringen würde.

 

Wie mache ich mein Hoch-beet Winterfest ?

Ab dem Herbst sinken die Temperaturen wieder unter Null, das ist der Zeitpunkt an dem das Hoch-beet und der Garten langsam wieder Winterfest gemacht werden sollten. Im Vergleich zum Garten ist das Hoch-beet sehr pflegeleicht. Als Erstes sollte so gut wie alles oberflächlich abgeerntet sein. Falls du ein überdachtes Hoch-beet hast kannst natürlich auch wie weiter oben beschrieben im Winter Pflanzen anbauen. Dein leeres Beet sollte also zunächst ein wenig aufgelockert werden. Dabei reicht es die ersten Zentimeter von oben einmal kräftig umzugrabben. Am wenigsten Arbeit machen hier Kunstoffbeete sie brauchen im Normalfall keine weiteren Pflegemaßnahmen.

Das Holzbeet

Das Hoch-beet aus Holz brauch ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Das wichtigste hierbei ist das es zu keiner Staunässe kommt. Staunässe entsteht wenn das Beet ständig mit Schnee in Berührung kommt. Hierbei kann man mit ein wenig Dachpappe um das Hoch-beet am besten auch ein wenig in den Boden hinein einiges bewirken, da so keine Nässe von unten an das Beet gelangen kann. Die Besonderheit von Dachpappe ist das sie ein wenig Atmungsaktiv ist. Um das Hochbeet vor extremer Kälte zu schützen ist es ratsam eine Folie über diese zu spannen, und im Frühjahr das lästige Unkraut jäten auch ausbleibt.